Stand: Januar 2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Bestellungen, die Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) über den Online-Shop von Marketing Marc Meese (nachfolgend „Anbieter“) tätigen.
- Das Warenangebot in unserem Online-Shop richtet sich ausschließlich an Käufer, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
- Unsere Lieferungen, Leistungen und Angebote erfolgen ausschließlich auf der Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
- Die Präsentation der Produkte und Dienstleistungen im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung dar.
- Durch Anklicken des Buttons „Kaufen“ / „Kostenpflichtig bestellen“ geben Sie ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages über die im Warenkorb enthaltenen Artikel ab.
- Der Vertrag kommt zustande, sobald Sie die Bestellung absenden. Sie erhalten unmittelbar danach eine Bestellbestätigung per E-Mail.
§ 3 Preise und Bezahlung
- Die genannten Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile. Da es sich um digitale Inhalte und Dienstleistungen handelt, fallen keine Versandkosten an.
- Dem Kunden stehen die im Bestellprozess angezeigten Zahlungsarten zur Verfügung (z. B. PayPal, Kreditkarte via Stripe).
- Die Zahlung ist unmittelbar mit Vertragsschluss fällig. Bei Abonnements erfolgt die Abbuchung wiederkehrend im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum.
§ 4 Bereitstellung digitaler Inhalte (Produkte)
- Bei digitalen Produkten (z. B. n8n Workflows, Templates, Videokurse) erfolgt keine körperliche Lieferung.
- Die Inhalte werden dem Kunden entweder als direkter Download, per E-Mail oder durch Einräumung des Zugriffs auf einen Kundenbereich/Mitgliederbereich bereitgestellt.
- Die Bereitstellung erfolgt in der Regel unmittelbar nach Bestätigung des Zahlungseingangs.
§ 5 Nutzungsrechte an digitalen Inhalten
- Rechteeinräumung: Mit vollständiger Bezahlung des Kaufpreises räumt der Anbieter dem Kunden ein einfaches, nicht übertragbares und zeitlich unbeschränktes Recht ein, die erworbenen digitalen Inhalte für den eigenen privaten oder eigenen geschäftlichen Gebrauch zu nutzen.
- Weitergabeverbot: Eine Weitergabe an Dritte, der Weiterverkauf (Reselling), die Vermietung, Verleihung oder das öffentliche Zugänglichmachen (z. B. Upload auf File-Sharing-Plattformen oder in öffentliche Foren) ist ausdrücklich untersagt.
- Kundenkonten: Zugangsdaten zu Mitgliederbereichen oder Kursplattformen sind streng vertraulich zu behandeln und dürfen nicht mit Dritten geteilt werden.
§ 6 Besonderheiten bei Abonnements und Mitgliedschaften (Communitys)
- Laufzeit und Verlängerung: Soweit beim Produkt nicht anders angegeben, werden Abonnement-Verträge (z. B. für Community-Zugang) auf unbestimmte Zeit geschlossen.
- Hat das Abonnement eine feste Mindestlaufzeit (z. B. 12 Monate), verlängert es sich nach Ablauf dieser Zeit automatisch auf unbestimmte Zeit, sofern es nicht fristgerecht gekündigt wird.
- Kündigung:
- Der Kunde kann das Abonnement jederzeit zum Ende der vereinbarten Mindestlaufzeit kündigen.
- Nach Ablauf der Mindestlaufzeit (oder bei Verträgen ohne Mindestlaufzeit) kann das Abonnement jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.
- Die Kündigung kann über das Kundenkonto im Shop oder in Textform (z. B. per E-Mail) erfolgen.
- Außerordentliche Kündigung / Community-Regeln: Der Anbieter behält sich das Recht vor, den Zugang zur Community außerordentlich und fristlos zu kündigen und den Kundenaccount zu sperren, wenn der Kunde gegen geltende Community-Richtlinien verstößt (z. B. durch Beleidigungen, Spam, rassistische Äußerungen oder Belästigung anderer Mitglieder). Eine Rückerstattung bereits gezahlter Beiträge erfolgt in diesem Fall nicht.
- Zugangsbeschränkung: Mit Wirksamwerden der Kündigung erlischt das Recht auf Zugang zum geschlossenen Mitgliederbereich und den dortigen Inhalten.
§ 7 Bedingungen für Dienstleistungen und Beratungen
- Vertragsgegenstand: Soweit Gegenstand des Vertrages Beratungsleistungen (z. B. Consulting, Coaching) sind, handelt es sich um Dienstverträge gemäß § 611 BGB. Geschuldet ist die Erbringung der vereinbarten Beratungsleistung („Zeit gegen Geld“), nicht ein spezifischer wirtschaftlicher Erfolg oder ein bestimmtes Endergebnis.
- Mitwirkungspflicht: Der Kunde ist dafür verantwortlich, die Beratungszeit effektiv zu nutzen (z. B. durch Vorbereitung von Fragen).
- Durchführung: Die Beratung findet remote (online, z. B. via Zoom/Teams) statt. Der Kunde trägt die Verantwortung für die technischen Voraussetzungen auf seiner Seite (Internetverbindung, Software).
- Terminabsagen und Ausfallhonorar:
- Vereinbarte Termine sind verbindlich.
- Sagt der Kunde einen Termin bis spätestens 24 Stunden vor Beginn ab (in Textform, z. B. per E-Mail), wird das Honorar vollständig erstattet oder ein kostenloser Ersatztermin vereinbart.
- Bei einer Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen (No-Show) des Kunden verfällt der Anspruch auf die Leistung. Eine Rückerstattung des Honorars erfolgt in diesem Fall nicht, da der Termin fest reserviert war.
§ 8 Widerrufsrecht
Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. Nähere Informationen dazu finden sich in der Widerrufsbelehrung des Anbieters.
Erlöschen des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten:
Das Widerrufsrecht erlischt bei Verträgen über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten (z. B. Downloads, Templates) vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Verbraucher:
- ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und
- seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht verliert.
Besonderheit bei Dienstleistungen:
Bei Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen wurde, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung erteilt hat und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Unternehmer verliert.
§ 9 Haftung
- Für Ansprüche aufgrund von Schäden, die durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden, haften wir stets unbeschränkt:
- bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
- bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung,
- bei Garantieversprechen, soweit vereinbart,
- soweit der Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes eröffnet ist.
- Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflichten), durch leichte Fahrlässigkeit von uns, unseren gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt, mit dessen Entstehung typischerweise gerechnet werden muss.
- Im Übrigen sind Ansprüche auf Schadensersatz ausgeschlossen.
- Datenverlust: Der Kunde ist für die Sicherung seiner Daten (Backups) selbst verantwortlich. Wir haften nicht für Datenverluste, die durch die Nutzung unserer Templates oder Workflows entstehen, sofern diese bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden vermeidbar gewesen wären.
§ 10 Streitbeilegung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie hier finden: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 11 Schlussbestimmungen
- Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung.
- Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.
